Unternehmerin und Mutter: Wie du alles unter einen Hut bringst, ohne dich selbst zu vernachlässigen
Das Leben als Unternehmerin und Mutter ist eine wahre Herausforderung. Zwischen Meetings, Deadlines, Hausaufgaben und Familienleben bleibt oft wenig Zeit für einen selbst. Doch um langfristig erfolgreich und glücklich zu sein, ist es essenziell, auch die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden nicht zu vernachlässigen. Hier sind einige Tipps, wie du alles unter einen Hut bekommst, ohne dich selbst aus den Augen zu verlieren.
1. Hilfe annehmen und delegieren
Viele Frauen versuchen, alles alleine zu stemmen – sei es im Business oder in der Familie. Doch es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Weitsicht, Aufgaben zu delegieren. Sei es ein Babysitter, eine Haushaltshilfe oder eine Assistentin im Geschäft – jede Unterstützung entlastet dich und gibt dir Freiraum für das Wesentliche.
2. Achtsamkeit in den Alltag integrieren
Achtsamkeit hilft, sich nicht von der Hektik des Tages verschlingen zu lassen. Kleine Rituale wie eine Morgenmeditation, bewusstes Atmen oder ein kurzer Spaziergang in der Natur können Wunder bewirken.
3. Sport als Energiequelle nutzen
Regelmäßige Bewegung ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist. Ob Yoga, Joggen oder ein kurzes Homeworkout – Sport hilft, Stress abzubauen und neue Kraft zu tanken. Plane feste Zeiten ein und betrachte sie als unverzichtbaren Termin mit dir selbst.
4. Klare Strukturen und Zeitmanagement
Effizientes Zeitmanagement ist der Schlüssel, um sowohl dem Business als auch der Familie gerecht zu werden. To-do-Listen, feste Arbeitszeiten und digitale Tools zur Organisation helfen dabei, den Alltag zu strukturieren und Prioritäten zu setzen.
5. Sich selbst nicht vergessen
Du bist nicht nur Unternehmerin und Mutter, sondern auch ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen. Nimm dir Zeit für Dinge, die dir Freude bereiten – sei es ein Treffen mit Freundinnen, ein gutes Buch oder ein Wellness-Tag. Denn nur wenn du auf dich achtest, kannst du auch für andere da sein.
Mein letzte interner Lehrlingsworkshop
Ziel des Workshops:
Was steckt in unseren Lehrlingen?
Wie geht es Ihnen?
Was verstehen Sie unter Kommunikation?
1. Positiv in den Tag starten!
Ich finde, das ist am Wichtigstens! Und seien wir ehrlich - wir denken viel zu selten daran!
Achtsamkeitsübung für den Alltag:
Die Teilnehmer reflektieren für sich:
- Was war heute schon positiv?
- Was hat mir Freude bereitet?
- Was hat mich zum Lächeln gebracht?
- Worauf bin ich stolz?
Für Jugendliche keine einfachen Fragen und natürlich werden diese auch belächelt. Aber wenn sie sich in Zukunft nur eine dieser Fragen stellen, dann habe ich mein Ziel erreicht.
2. Umgang miteinander – Reflexion und Austausch
Ziel: Die Teilnehmer reflektieren ihren Umgang miteinander/mit den Vorgesetzen und identifizieren Verbesserungsmöglichkeiten.
Wie schwer Kommunikation seien kann....das wissen wir ja alle!
3. Bearbeitung Punkt 2
Ziel: Identifikation und Priorisierung von relevanten Themen für die Teamentwicklung.
- Themen priorisieren
- Skalenarbeit in der Gruppe
- Reise durch die Zeit – Methode
4. Ziele definieren
Ziel: Konkretisierung von gemeinsamen Zielen, die für alle verbindlich sind.
Vorgehen:
- Sammlung von individuellen Zielvorstellungen
- Erarbeitung gemeinsamer Teamziele
- Festlegung von konkreten Maßnahmen zur Umsetzung
- Dokumentation der Vereinbarungen
Ziel: Verständnis für unterschiedliche Kommunikationsmuster und deren Auswirkungen auf das Team.
- Grundsatz: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick)
Achtsamkeit
Kennt ihr das? Der Alltag hat einen voll im Griff, man ist immer unter Strom und ist immer am Tun und Machen?
Aber, wie lange geht das gut? Wie lange hält man das aus?
Aus eigener Erfahrung weiß ich - nicht ewig!
In einem Magazin, das meine Tochter in der Volksschule bekommen hat habe ich eine Achtsamkeitsübung wiederentdeckt, die ich eigentlich schon vergessen hatte.
Vielleicht habt ihr ja mal Lust diese auszuprobieren:
Du kannst die Übung eigentlich überall machen.
1. Zähle fünf Dinge auf, die du gerade siehst
2. Schließe deine Augen und versuche vier Dinge zu hören
3. Lass die Augen geschlossen und versuche drei Dinge zu nenne, die du spürst.
4. Nimm zwei Gerüche war.
5. Versuche nun eine Sache zu fokussieren, die du schmecken kannst.
Ich mache diese Übung gerne mit meinen Kindern im Garten, im Wald oder einfach mal im Wohnzimmer, wenn alle gestresst sind und Ruhe einkehren soll.
Probiert es einfach mal aus!